Kolloidales Silber bei Blasenentzündung

Kolloidales Silber kann auch Silberwasser genannt werden und ist ein Heilmittel. Es handelt sich um sehr kleine Silberteilchen in Form von Partikeln, die sich in einem Dispersionsmittel finden. Silber hat die Eigenschaft, Silberionen in einem wässrigen Bereich abzugeben und Silberionen sind positiv geladene Atome. Es existiert kein reines kolloidales Silber, sondern nur ein ionisches Silber. Silberionen haben eine keimtötende Wirkung. Kolloidales Silber findet in der Medizin eine häufige Anwendung. Ganz gleich, ob silberbeschichtete Katheter, Silberpflaster oder Silber-versetzte Implantate, die Wirkung der Silberionen ist ausschlaggebend für die Genesung des Patienten.

Ist kolloidales Silber wirklich gesund?

Silberwasser ist ein wahrer Alleskönner und wird für viele Anwendungsgebiete genutzt, wie zum Beispiel:

  • Entgiftung des Körpers
  • Bekämpfung von Virusinfektionen und bakteriellen Infektionen
  • Unterstützung bei Wundheilungen
  • Stärkung des Immunsystems
  • Hilft bei Hauterkrankungen wie Herpes, Gürtelrose, Dermatitis, Eiterbeutel, Geschwüre, Feigenwarzen, Hautpilz, Eiterfluss, Tuberkulose, Warzen, Furunkel, Lepra, Geschwüre, Pest, Rosacea, Neurodermitis, Mitesser und Akne
  • Wird genutzt bei allergischen Reaktionen
  • Wird sogar in der Krebsforschung angewendet
  • Findet Anwendung in der Behandlung von HIV
  • Wirksam bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum bei Zahnfleischbluten und Mundgeruch
  • Wirksam bei Entzündungen der Augen bei Hornhautentzündungen, Tränensackentzündungen, Bindehautentzündungen und Gerstenkorn
  • Wirksam bei Entzündungen der Ohren bei Mittelohrentzündung.

Vor allem aber, wird kolloidales Silber bei Blasenentzündungen angewendet, da er den Histamin-Spiegel im Urin senkt. Bei der Anwendung wird das Silber intraveskal benutzt. Durch die kleine Öffnung des Divertikels ermöglicht, dass die silberhaltige Lösung in die Blase eindringt. Desweiteren reduziert das Silberwasser auch den Tumornekrosefaktor alpha und aktiviert die Mastzellen, ohne dabei einen toxischen Effekt zu erzeugen. Deshalb sollte man dieses Wundermittel bei einer Behandlung von interstitiellen Zystitis anwenden.

Gibt es bei kolloidalem Silber Nebenwirkungen?

Für den menschlichen Körper ist Silberwasser unschädlich. Selten kommt es zu einer Argyrje. Bei dieser Nebenwirkung kann sich die Haut verfärben. Das passiert jedoch nur bei einer Überdosis. Bei einer Person hielt die körperliche Verfärbung zwölf Monate lang, da diese wöchentlich mindestens ein Liter Silberwasser zu sich genommen hatte. Die Haut wurde daher blau-grau. Es kann aber auch passieren, dass es zu einer lokalen Einlagerung kommt. Diesen Prozess nennt man Argyrose. Weitere Nebenwirkungen, die auftreten können, sind neurologische Beeinträchtigungen. Der Verkauf ist jedoch legal und nur von vereinzelten Personen wurde das Silberwasser kritisiert. Leider ist die Verwendung von diesem Heilmittel immer noch umstritten. Besonders die Pharmaindustrie redet schlecht über kolloidales Silber, während Homöopathen es sogar bevorzugen. Selbst bei seinen Haustieren kann man dieses Wundermittel anwenden, um ihr Immunsystem zu stärken.

Wie dosiert man kolloidales Silber?

Eine individuelle Dosierung hat hier die höchste Priorität, da jeder Körper anders ist. Man muss die Dosierung auch an das verfolgte Ziel abstimmen. Das Gewicht spielt hier eine wichtige Rolle. Kinder sollten daher nur eine ganz geringe Menge Silberwasser bekommen. Für die orale Einnahme, werden folgende Dosierungen empfohlen:

5-12 kg – 2-3 Mal pro Tag – 1/2 Teelöffel

12-35 kg – 2-3 Mal pro Tag – 1 Teelöffel

35-50 kg – 2-3 Mal pro Tag – 1 1/2 Teelöffel

50-60 kg – 2-3 Mal pro Tag – 2 Teelöffel

60-70 kg – 2-3 Mal pro Tag – 2 1/2 Teelöffel

70-80 kg – 2-3 Mal pro Tag – 3 Teelöffel

80-100 kg – 2-3 Mal pro Tag – 3 1/2 Teelöffel

100-120 kg – 2-3 Mal pro Tag – 4 Teelöffel

Die Gesundheitsbehörde empfiehlt sogar noch viel höhere Dosierungen. Das hängt jedoch von der Konzentration des kolloidalen Silbers ab. Die Präparate sollten 5 ppm bis 25 ppm haben. Für die äußere Anwendung sollte man Pflaster, Tücher oder Sprays benutzen zum Beispiel bei Schnittwunden, Akne und Warzen. Für die innerliche Anwendung sollte man nach der Einnahme zehn Minuten auf das Trinken verzichten und eine Stunde auf das Essen. Die Einnahme am besten mit einem nicht-metallenen Löffel durchführen.

Wo kann man kolloidales Silber kaufen?

Hochwertiges Silberwasser kann an der Klarheit des Wassers erkannt werden. Die Substanz muss durchsichtig sein. Die Farbe ist nicht wichtig, denn es gibt farblose, gelbliche oder bräunliche Lösungen. Zu der Herstellung von kolloidalem Silber muss destilliertes Wasser verwendet werden, da es sonst zu Verunreinigungen kommt. Es wird empfohlen kolloidales Silber nur von der Apotheke zu kaufen.

Warum sollte man bei einer Blasenentzündung kolloidales Silber anwenden?

Silberwasser wirkt millieuverbessernd, antibakteriell und Antifungizid. Dieses Mittel hat eine ähnliche Wirkung wie Antibiotika und kann bei wiederholt auftretenden Blasenentzündungen angewendet werden. Dafür sollte man dreimal täglich einen Teelöffel einnehmen. Es ist wichtig, die Lösung langsam im Mund zergehen zu lassen, sodass schon über die Mundschleimhaut die Silberionen aufgenommen werden können.. Blasenentzündungen sind schmerzvoll und mehr als 50 Prozent der Frauen sind davon betroffen. Man hat hier einen lästigen Harndrang, obwohl die Blase leer ist und der Urin nur noch tröpfchenweise kommt. Es treten Krämpfe, Scherzen und Übelkeit auf und der Urin kann sich sogar rot verfärben. Die körpereigenen Abwehrkräfte sind hier geschwächt und die Blasenschleimhaut verletzt. Die Zahl der Bakterien muss eingedämmt werden und dafür eignet sich nichts besser als kolloidales Silber.

Fazit:

Kolloidales Silber ist also kein Silber, weil es eine Menge Ione beinhaltet. Silberwasser ist nur wirksam aufgrund der Silberionen. Besonders im Winter lohnt es sich, sein Immunsystem mit kolloidalem Silber zu stärken und eignet sich wunderbar als Prophylaxe. Natürlich ist hier die Qualität des Produkts entscheidend und die Konzentration der Silberionen.

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